Gallery Inn

Ganzjährig

Auf Grund des hohen Anteils an Regenbogenforellen, welche in Tirol keine Schonzeit haben, ist der Inn ganzjährig befischbar. Durch die regelmäßige Aktivität der Fischer am Inn fühlen sich Reiher, Gänsesäger und Kormorane besonders im Winter beunruhigt und suchen sich deshalb andere Reviere zum Fischfang. 

Der Name Inn leitet sich von den keltischen Wörtern en sowie enios ab, welche frei übersetzt "Wasser" bedeuten. In einer Urkunde des Jahres 1338 ist der Fluss mit dem Namen "Wasser" eingetragen.Die hervorragende Wasserqualität wird durch das Vorkommen verschiedenster Wasserinsekten, wie zum Beispiel der großen Steinfliegenlarve, bestätigt. 

Das Nähren und Wachsenlassen unserer Fischbestände ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Vereinsphilosophie. Aus diesem Grund besetzen wir in hoher Anzahl hauptsächlich Brutfische.

Die Brut wird zum Teil im Frühjahr in Nebengewässer des Inns ausgesetzt, im Herbst elektrisch abgefischt und die Wildfische in unsere beiden Gewässer Inn und Brandenberger Ache eingesetzt.

Durch einen fundierten, sensiblen Fischbesatz im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen versuchen wir, den Fischbestand wieder an die ursprüngliche Normalität heranzuführen. Der Großteil unseres Besatzes stammt aus der Aufzucht von  befruchteten Eiern, und die Brut wird je nach Wasserstand mehrmals im Jahr in unsere Gewässer ausgesetzt.

Auf und davon

Catch and release mit Schonhaken oder niedergedrücktem Widerhaken wird in unserem Verein großgeschrieben. Besonders die Laichfische werden schonend zurückgesetzt. Trotzdem hat jedes Mitglied die Möglichkeit, über das Jahr genügend Fische zum Verzehr mitzunehmen. Unsere Mitglieder schöpfen diese Möglichkeit kaum aus, obwohl die Fische aus dem Inn hervorragende Qualität haben und wirklich gut schmecken.

Die richtige Imitation führt am Inn meistens zum Erfolg. Je nach Jahreszeit werden verschiedenste Fliegenmuster zum Fischen verwendet. Die meisten Kreationen werden von unseren Mitgliedern selbst gebunden, so mancher hat seine eigenen Geheimtipps, die nicht immer freiwillig preisgegeben werden.  

Naturschauspiel

Am Inn ist es meistens schön! Unterschiedliche Stimmungen, welche kaum in Worte zu fassen sind, erlebt der, der sich zu jeder Jahreszeit auf die Natur einlässt und sich entspannt und konzentriert zugleich der Leidenschaft des Fliegenfischens hingibt. Sei es ein plötzlich auftauchender Biber, ein wunderschöner Sonnenuntergang, ein Fliegenschlupf oder DER Fang des Lebens... Jeder von uns durfte solche Augenblicke geniessen.

 

 

Die Regenbogenforelle hat am Inn in den letzten Jahren die Vorherrschaft übernommen, Fische in allen Größen bis 60+ werden hauptsächlich im Frühjahr und Herbst gefangen. Die meisten Fische sind zwischen 20 und 40 cm. Manchmal reißt den Fischer der Biss einer "Großen" aus seiner Letargie und es bedarf viel Glück und Können die kräftige Regenbogenforelle zu landen. 

Der Huchen am Inn ist wieder heimisch. Bei der ARGE Limnologieabfischung im Herbst 2013 konnten an der Zillermündung 3 Huchen mit ca. 10 cm elektrisch abgefischt werden- ein Beweis für Naturaufkommen. 

Äsche

Die Diva